Was ist die COP?

„COP“ steht für Conference of the Parties – die jährliche Vertragsstaatenkonferenz des UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change). Aktuell sind gut 190 Länder am UNFCCC beteiligt und somit auf der COP vertreten. Die 30. COP fand 2025 vom 10.-21-November 2025 in Belém (Brasilien) statt. Offizielle Informationen, Beschlusstexte und Zeitpläne veröffentlicht die UNFCCC auf der COP-Website.

Die COP findet jedes Jahr statt – nur 2020 fiel sie aufgrund der Pandemie aus. Die erste Konferenz wurde im März 1995 in Berlin abgehalten. Wie auch die COP-Präsidentschaft rotieren muss wandert auch der Veranstaltungsort zwischen den Regionen hin und her.

Worüber wird auf der COP verhandelt?

Eine der wichtigsten Aufgaben der COP ist es, die Berichte und Emissionsdaten zu prüfen, die die Länder regelmäßig einreichen. Auf dieser Grundlage bewertet die COP, welche Wirkung die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen haben. Die ernüchternde Erkenntnis im Jahr 2025: Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens werden wir nicht einhalten können. Auf einen Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas konnten sich die Länder auch nicht einigen.

Warum ist die COP wichtig?

Sie ist das zentrale Forum für globale Klimapolitik – mit formellen Beschlüssen, aber auch mit vielen Initiativen außerhalb der Verhandlungssäle (Städte-Allianzen, Unternehmenszusagen, Wald- und Biodiversitätsprogramme). Fortschritte sind oft schrittweise, aber sie setzen Rahmen, in denen sich Märkte und Investitionen bewegen.


Quellen: Bundesumweltministerium, Tagesschau, UNFCCC