Mülltrennung – Bio-Müll
Seit Anfang Mai gelten neue, strengere Vorgaben für Bioabfälle. Das nehmen wir zum Anlass, mal genauer hinzuschauen. Was darf denn nun in die Biotonne und was nicht? An sich ist Biomüll eine gute Sache: er kann in Kompostierungsanlagen oder Biogasanlagen verwertet werden, dient als Kompost oder Dünger in der Landwirtschaft. Voraussetzung ist eine gewissenhafte Mülltrennung.
Ab dem 1. Mai darf dein Biomüll nur noch maximal ein Prozent Fremdstoffe enthalten, zuvor lag die Grenze bei drei Prozent.
Warum ist das neue Gesetz wichtig?
Entsorgungsunternehmen sind dazu verpflichtet, Biomüll mit höherem Anteil abzuweisen, bei groben Verstößen drohen Verbraucher:innen sogar Bußgelder. Bioabfälle machen etwa 30 bis 40 Prozent des Haushaltmülls aus. Leider wird noch immer ein großer Teil in der Restabfalltonne entsorgt und kann so nicht kompostiert werden. Problematisch ist außerdem, dass Dinge im Biomüll landen, die dort nichts zu suchen haben und unter großem Kostenaufwand heraus sortiert werden müssen.