Plastik ist überall
In Form von Verpackungen oder Gebrauchsgegenständen, in unserer Kleidung und sogar in Kosmetik ist Plastik. Die gute Nachricht: Es geht auch anders! Wer plastikfrei(er) leben möchte, muss nicht gleich sein Leben radikal auf den Kopf stellen. Schon kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen – vor allem, wenn wir alle etwas beitragen. Also, los geht’s.
Verpackungsfrei einkaufen
Verzichte wo es geht auf verpackte Lebensmittel: Greif also lieber zu den losen Tomaten, nimm das Brot vom Bäcker in deinem eigenen Stoffbeutel mit nach Hause… Wenn du Glück hast, gibt es vielleicht sogar einen „Unverpackt-Laden“ in deiner Nähe. Mittlerweile bieten auch viele Drogerien und Supermärkte Stationen, an denen du dir zum Beispiel Kaffee, Müsli, Nudeln oder sogar Waschmittel und Duschgel in selbst mitgebrachte Behälter abfüllen kannst. Wenn du keine Möglichkeit siehst, ein Produkt ohne Verpackung zu kaufen, dann geh auf Großpackungen: im Verhältnis zum Inhalt wird hier weniger Müll produziert. Das kann sich zum Beispiel bei Nüssen lohnen – vorausgesetzt, du isst sie dann auch auf. Nach dem Einkauf geht es in der Küche umweltbewusst weiter: Nutze alte Schraubgläser, um Lebensmittel trocken und sicher aufzubewahren und verzichte auf Alu- und Frischhaltefolie – Bienenwachstücher sind hier eine gute Alternative.
Cleanes Badezimmer
Im Badezimmer sammelt sich erfahrungsgemäß einiges an Müll: Wattestäbchen, Zahnbürste, Duschgel- und Shampooflaschen, Wattepads, Einwegrasierer… Da es mittlerweile für alles Alternativen gibt, die meistens sogar noch schöner aussehen, fällt das Umstellen hier gar nicht so schwer. Zum Beispiel mit festen Seifen für Körper, Haare und sogar zum Rasieren von Fair Squared. Schicke Rasierhobel aus Metall oder Edelstahl gibt es von pandoo oder Greencult, bunt gemusterte und wiederverwendbare Abschminkpads von ever&again.