Plastikfreie Alternativen

Plastik begegnet uns überall: im Bad und in der Küche, im Supermarkt und unterwegs. Wer sich informiert und ein bisschen vorbereitet, kann nach und nach seinen Alltag plastikfrei(er) gestalten. Denn für die meisten Produkte gibt es mittlerweile Alternativen. Hier ein paar Beispiele.

Bienenwachstücher

Bienenwachstücher sehen hübsch aus, man kann mit ihnen Schüsseln abdecken, Sandwiches darin einwickeln oder Käse im Kühlschrank frisch halten. Nur für rohes Fleisch und Fisch eigenen sie sich nicht. Sie lassen sich abwaschen und immer wieder verwenden und ersetzen so Alu- und Frischhaltefolie. Gibt’s zum Beispiel von SuperBee und Nicama, bei Avocadostore.

Edelstahlrasierer

Nicht nur bestehen Rasierer (selbst hochwertige) immer zu einem Teil aus Plastik. Ganz anders: sogenannte Rasierhobel, zum Beispiel in rosé, gold oder silber, aus Edelstahl, Messing und Co. Wem rustikale Optik besser gefällt, der findet auch Modelle mit Holzgriff. Rasierhobel liegen nicht nur gut in der Hand, die (austauschbaren) Klingen sind auch messerscharf. Überzeug dich selbst und wähle weise – denn so ein Rasier kann schon mal ein Leben lang halten. Hübsche Exemplare gibt es zum Beispiel von Giesen & Forsthoff, pandoo oder Greencult

Zahnbürsten aus Bambus

Etwa 168 Millionen Zahnbürsten und 413 Millionen Tuben Zahnpasta werden in Deutschland jährlich verkauft. Zusammengenommen ein ganz schöner Plastikberg. Da wir beides nun Mal mehrmals täglich nutzen, ergibt auch hier eine Umstellung auf plastikfrei Sinn. Zwar fühlt sich eine Zahnbürste aus Bambus (z.B. von Hydrophil) zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich im Mund an, man gewöhnt sich aber im Handumdrehen daran. Zahncreme in Glastiegeln gibt es zum Beispiel von Ben&Anna, eine ziemlich coole Erfindung ist auch die feste Zahnpasta am Stiel vom Lamazuna. Auch Pulver oder Tabs, die man einfach zerkaut, können eine gute Alternative zur Paste aus der Plastiktube sein, probiere einfach aus, was dir besser gefällt.

Menstruationstassen und Co.

Zum einen haben manche vielleicht Bedenken, wenn sie ihre Schleimhäute in Kontakt mit Schwermetallen und anderen potenziell schädlcihen Inhaltsstoffen bringen, zum anderen sind Tampons und Slipeinlagen in den allermeisten Fällen in Plastik verpackt. Menstruierende Personen verbrauchen in ihrem Leben durchschnittlich zwischen 10.000 und 17.000 Binden oder Tampons – da kommt einiges an Müll zusammen. Deutlich nachhaltiger sind Menstruationstassen, die man einfach ausspülen, desinfizieren und wiederverwenden kann. In verschiedenen Größen zum Beispiel von AllMatters oder Ecoroyal erhältlich. Das Unternehmen Hypf produziert waschbare Slipeinlagen.

Feste Kosmetik

Apropos feste Zahnpasta: Dass es mittlerweile auch Shampoo, Duschgel und sogar Conditioner und Bodylotion in fester Form gibt, ist kein Geheimnis mehr. Von forpeople findest du außerdem feste Handcreme und Sonnenschutz-Sticks. Vor allem bei festen Shampoos kann es etwas dauern bis du das richtige für dich entdeckt hast. Aber es lohnt sich!

Luffa-Schwämme

Ob Peeling für den Körper oder Abreibung für dein Geschirr: es gibt viele tolle Produkte aus Luffa, die Schwämme und Lappen aus Kunststoff in Küche und Bad ersetzen. Zum Beispiel von Tranquillo, Naiked oder Chinchilla.

Wiederverwendbare Behältnisse

Quasi das Starterkit für ein plastikfreies Leben: Trinkflasche, Kaffeebecher und Brotdose aus plastikfreien Materialien wie Edelstahl, Aluminium oder Glas. Gibt es in tollen Designs, in allen Größen, Formen und Farben, für jeden Bedarf – bei Avocadostore hast du die Qual der Wahl. Auch hier lohnt es sich, dir Zeit bei der Auswahl zu lassen – im Idealfall begleiten dich diese Produkte viele Jahre ins Büro, in den Urlaub und auf Ausflüge…