Nachhaltiger Garten

Garten, Balkon und Terrasse – unsere grünen Oasen

“Einen Garten zu bepflanzen bedeutet, an morgen zu glauben”, wusste schon Audrey Hepburn. Und es gibt wohl kaum ein schöneres, grüneres Hobby als Gärtnern. Obst, Gemüse und Kräuter selbst anbauen, kompostieren, Bienen ein Zuhause bieten und Vögeln eine Futterquelle, die CO2-Bilanz positiv beeinflussen – das alles kann ein Garten. Wer nicht das Glück hat, einen zu besitzen, der kann auf einer Terrasse, einem Balkon (oder sogar auf dem Fensterbrett!) eine urbane grüne Oase anlegen. Beim Avocadostore findest du vom Kräuterhochbeet bis zum nachhaltigen Saatgut übrigens alles, was du für deine neue Lieblingsbeschäftigung brauchst.

Natur pur

Natürlich ist es ärgerlich, wenn wir mühevoll die ersten Tomaten gezogen haben und diese dann vom Mehltau befallen werden. Da gerät man schnell in Versuchung, die Ernte mit einer Chemiekeule zu retten. Gesünder und nachhaltiger ist es jedoch, den Tomaten den richtigen Partner zur Seite zu stellen. Vor Mehltau schützt Basilikum, wusstest du das? Die Natur ist schlau, Schädlinge haben in einer Mischkultur wenig Chancen. So beschützen zum Beispiel Ringelblumen Kartoffeln und Kohl vor sogenannten Nematoden, Lavendel hält Blattläuse von Rosen fern.

Nicht nur auf Pestizide, auch auf mineralischen Dünger sollten wir verzichten. Für dessen Herstellung ist nicht nur sehr viel Energie notwendig, es werden auch fossile Ressourcen abgebaut. Des Weiteren kann mineralischer Dünger das Grundwasser belasten. Kompostieren ist die naheliegende, kostenlose und nachhaltige Alternative. Küchenreste und Gartenabfälle werden so in hochwertigen Dünger verwandelt. Wenn ihr keinen Platz für einen Kompost-Haufen habt, könnt ihr auch in kleinem Stil nachhaltig eure Pflanzen düngen – das geht unter anderem mit Kaffeesatz, Eierschalen oder Asche.

Wasser sparen

Wer in der prallen Mittagssonne gießt, riskiert, dass Blätter und Blüten verbrennen. Außerdem verdunstet dann auch ein Großteil des Wassers. Deshalb besser ganz früh am Morgen gießen. Im Idealfall macht man das natürlich mit Wasser aus der Regentonne. Das ist nicht nur kostenlos, sondern auch deutlich kalkarmer als das Wasser aus der Leitung – und das freut die Pflanzen. Im Hochsommer darf der Rasen gerne ein wenig länger stehen – wenn er permanent kurz gehalten wird, braucht es mehr Wasser.

Die richtige Erde

Vor allem als Balkon-Gärtner ist man auf gekaufte Erde angewiesen. Vorsicht: Wenn die Erde Torf enthält, ist sie klimaschädlich. Torf wird in den Hochmooren abgebaut. Und die Moore bedecken zwar nur drei Prozent unserer Erdoberfläche, sie speichern jedoch doppelt so viel CO2 wie alle Wälder der Welt zusammengenommen! Achte deshalb beim Kauf unbedingt auf torffreie Bio-Erde.