Nachhaltige Yogakleidung

Yoga ist Gesundheit, Spiritualität, Achtsamkeit. Doch auch beim Kauf von Yogakleidung solltest du achtsam sein, damit du die Umwelt schonst und Gutes für deine Gesundheit tust, zum Beispiel indem du die richtigen Materialen auswählst.

Achte auf guten Sitz und langlebige Materialien
Wenn deine Yogawear zwar schön anzusehen ist, aber nicht richtig sitzt, bringt dir auch das schönste Muster nichts. Achte beim Kauf darauf, dass deine Yogakleidung bequem ist und richtig sitzt, dass sie nicht zu weit und nicht zu eng ist. Wenn du außerdem auf langlebige und nachhaltige Materialien setzt, machst du schon Einiges richtig.

Kleide dich entsprechend deiner Art von Yoga
Mach dir vor dem Kauf von Yogakleidung Gedanken darüber, was deine Kleidung können soll: Machst du schweißtreibende Asanas beim Bikram Yoga bei Tempteraturen von 40 Grad Celsius, hilft dir auch das nachhaltigste Baumwoll T-Shirt nichts. Denn dann benötigst du andere Kleidung – atmungsaktive Top und Shorts – als bei „langsameren“ Yogavarianten wie Hatha Yoga.

Materialien – worauf solltest du achten?

Bio-Baumwolle
Setze beim Kauf deiner Kleidung auf nachhaltige Materialien aus Naturfasern wie Bio-Baumwolle. Diese wird umweltschonender und wassersparender produziert als konventionelle Baumwolle. Meist ist sie zertifiziert als kontrolliert biologische Baumwolle (kbA).
Ein weiterer hoher Standard für nachhaltige Baumwolltextilien ist der GOTS-Standard (Global Organic Textile Standard). Zusätzlich zu den Kriterien der Rohstoffe werden hier auch soziale und Umweltaspekte mit einbezogen. Die Kleidung wird also unter guten und fairen Bedingungen produziert.
Gute Labels, die Kleidung aus kontrolliert biologischem Anbau herstellen sind zum Beispiel das Kölner Label Armedangels oder Mandala.

Tencel
Neben Bio-Baumwolle gibt es auch weitere geeignete Materialien für deine Yogakleidung, wie zum Beispiel den nachwachsenden Rohstoff Tencel, den zum Beispiel das kleine Label Nice to meet me verwendet. Tencel ist zwar streng genommen eine Chemiefaser, allerdings ist es eine zellulosebasierte Faser, die aus schnell nachwachsendem Eukalyptusholz gewonnen wird und sehr langlebig ist. Tencel hat eine fließende Struktur, ist feuchtigkeitsabsorbierend und daher sehr gut geeignet für die Herstellung von funktionaler Sportbekleidung wie Bustiers, Shorts und Leggings.

Recycletes Polyester
Und wenn es doch mal Polyester sein sollte, dann bitte recycletes, wie zum Beispiel beim Label Nice to meet me oder beim deutschen Fair-Fashion-Label Magadi.

Augen auf bei den Produktionsbedingungen
Neben dem Kauf von guten Materialien solltest du außerdem ein Auge auf die Produktionsbedingungen deiner Yogawear werfen. Achte auf faire Löhne und auf auch eine faire Produktionsweise. Empfehlenswert sind hier z. B. Magadi, das seine Yogakleidung in Deutschland und Portugal herstellt.

Weitere Inspiration für nachhaltige Yogamode findest du auf unserem Marktplatz.