UV-Schutz in Bademode

Wie sinnvoll ist UV-Schutz in Bademode?

Mit der Sonne ist es so eine Sache. Wir lieben sie, sie spendet uns Energie, macht uns glücklich und schön. Auf der anderen Seite ist sie mit äußerster Vorsicht zu genießen, da sonst nicht nur Sonnenbrand, Sonnenstich und Hautalterung drohen, sondern gegebenenfalls sogar Hautkrebs. Seit Jahren wissen wir deshalb um die Wichtigkeit von Sonnenmilch. Dass das aber noch nicht genug ist, davon sind einige Bademodenhersteller überzeugt – und produzieren deshalb Badebekleidung mit integriertem UV-Schutz.

Schützt nicht jeder Stoff automatisch vor UV-Strahlung?

Wenn wir nach ein paar Tagen am Badesee oder am Strand in den Spiegel schauen, sehen wir ihn ganz deutlich: Den weißen Abdruck von Shorts, Bikini oder Badeanzug. Das bedeutet doch, dass unsere Haut an diesen Stellen durch den Stoff vor der Sonne geschützt war, oder? Und ein Sonnenschirm, schließlich auch aus Stoff, spendet Schatten und schützt ebenfalls vor Sonnenbrand. Prinzipiell stimmt es, dass Stoff UV-Schutz bietet. Dabei gilt aber, dass synthetische Fasern einen besseren Schutz haben als natürliche, dunklere besser als helle Stoffe schützen. Dann kommt es noch darauf an, wie dicht die Fasern verarbeitet wurden, ob der Stoff am Körper gedehnt wird, nass wird, etc. Wenn all diese Faktoren berücksichtigt werden, kann man den Lichtschutzfaktor von Kleidung berechnen. Dieser wird dann mit dem UPF (Ultraviolet Protection Factor) angegeben. Der UPF Wert gibt dann an, wie viel länger die Haut unter dem Kleidungsstück geschützt ist, als in unbedecktem Zustand – genauso wie bei Sonnencreme. Hat ein Kleidungsstück einen UPF von 50, ist die Haut also 50 Mal länger geschützt.

Für wen lohnt sich Bademode mit UV-Schutz?

Stoff schützt unsere Haut besser vor Sonnenbrand, als jede Sonnencreme. Vor allem die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern sollte man deshalb zusätzlich mit Textilien schützen, gegebenenfalls eben auch mit speziellem UV-Schutz. Dasselbe gilt für Erwachsene mit empfindlicher, sehr heller Haut, bei Hautkrebsrisiko und für Outdoorsportler oder Menschen, die im Freien arbeiten. Generell dankt es uns unsere Gesundheit, wenn wir uns bei besonders hohem UV-Index im Schatten oder drin aufhalten. Den aktuellen Wert kannst du online in Erfahrung bringen – vor allem um die Mittagszeit ist er natürlich besonders hoch. Man sieht Bademode übrigens nicht an, wenn sie nachweisbaren UV-Schutz bieten. Besonders beliebt sind die fair produzierten, wendbaren Modelle vom Hamburger Label Mymarini – zu finden unter anderem bei Avocadostore.