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Damen Sandalen

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Was macht Sandalen nachhaltig?

Pauschal ist eine Sandale nie nachhaltig. Konkret geht es um vier Dinge: das Material von Riemen und Fußbett, das Gerbverfahren beim Leder, die Art der Sohlenverbindung und die Frage, ob sich die Sohle erneuern lässt.

Die Sohlenverbindung entscheidet am stärksten. Geklebte Sohlen lösen sich irgendwann, genähte oder gezwickte lassen sich neu besohlen. Bei einer Sandale mit dünner Klebesohle lohnt sich der Gang zum Schuster oder zur Schusterin nicht — bei einer genähten schon.

Woran erkennst du eine Sandale, die hält?

Die typischen Schwachstellen sind die Riemenansätze und das Fußbett. Dort zuerst hinsehen.

Riemen sollten vernäht oder vernietet sein, nicht nur verklebt. Ein Fußbett aus Kork oder Leder passt sich mit der Zeit dem Fuß an, flacher Schaumstoff drückt sich dauerhaft platt.

Beim Leder lohnt die Frage nach dem Gerbverfahren: Pflanzlich gegerbtes Leder kommt ohne Chromverbindungen aus. Wer Leder meiden möchte, findet Modelle aus Jute, Kork, Baumwollcanvas oder recycelten Kunstfasern.

Ein Detail, das oft erst zuhause auffällt: Metallschnallen aus unbeschichtetem Zink oder Messing können sich verfärben und bei Nickelallergie stören.

Welche Sandalen-Formen gibt es?

Avarcas kommen von Menorca und haben einen Fersenriemen, der zusätzlichen Halt gibt — die Form sitzt fester als eine klassische Pantolette.

Mules haben einen einzigen breiten Riemen und oft einen niedrigen Blockabsatz. Modelle davon gibt es zum Beispiel von NINE TO FIVE.

Chunky Sandalen haben eine dicke Profilsohle und meist Klettverschlüsse. Sie laufen sich gutmütig ein. Modelle gibt es unter anderem von ekn footwear und TEVA.

Wo findest du weitere Schuhe?

Eigene Kategorien haben Damenschuhe insgesamt sowie Sneaker und Hausschuhe.

Welche unserer zehn Nachhaltigkeitskriterien ein Produkt erfüllt, steht auf der jeweiligen Produktseite.