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Damen Regenjacken, Regenmäntel

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Was macht Damen Regenjacken nachhaltig?

Pauschal ist eine Regenjacke nie nachhaltig. Konkret geht es um vier Dinge: die Beschichtung, das Material, die Zertifizierung und die Lebensdauer. Bei Regenjacken entscheidet sich das vor allem an der wasserabweisenden Ausrüstung.

Denn der Schutz vor Nässe entsteht nicht durch den Stoff allein, sondern durch die Beschichtung darauf. Genau dort lohnt der genauere Blick.

Worauf kannst du bei der Imprägnierung achten?

Viele wasserabweisende Ausrüstungen wurden mit PFC hergestellt, einer Gruppe von Fluorchemikalien, die in der Umwelt sehr langlebig sind. Achte deshalb auf die Angabe „PFC-frei" bei der Imprägnierung.

Ein konkretes Beispiel ist die Ausrüstung BIONIC FINISH® ECO, die ohne PFC arbeitet und trotzdem Wasser abperlen lässt. Du findest sie unter anderem an den Regenmänteln von derbe.

Zusätzlich helfen Zertifizierungen weiter: bluesign prüft die im Betrieb eingesetzten Chemikalien und die Produktionsbedingungen, GOTS gilt für Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern samt Verarbeitungskette.

Welche Materialien kommen infrage?

Für den Alltag in der Stadt reicht oft ein dicht gewebter Stoff aus Bio-Baumwolle, Leinen oder Hanf – kombiniert mit einer Imprägnierung hält er kurze Schauer ab.

Wenn es wirklich dicht sein muss, führt der Weg über Kunstfasern. Hier ist recyceltes Polyester die Alternative zu neu erzeugter Faser, für die Erdöl verarbeitet wird. Die Regenmäntel von derbe nutzen zum Beispiel recycelten Oberstoff.

Brauchst du wirklich eine Hochleistungsjacke?

Für den Weg zur Arbeit oder in die Stadt brauchst du keine Jacke, mit der man die Alpen überquert. Je höher die Wassersäule und je aufwendiger die Membran, desto mehr Material und Chemie steckt darin. Eine einfachere Jacke, die zu deinem Alltag passt, ist damit oft die sinnvollere Wahl.

Wer viel Fahrrad fährt, kommt mit einem Regencape weiter: Es reicht über den Lenker, ist schnell übergezogen und passt klein zusammengelegt in die Tasche.

Warum zählt die Lebensdauer so viel?

Je länger du eine Jacke trägst, auf desto mehr Regentage verteilt sich ihre Herstellung. Langlebigkeit ist der Hebel, den du selbst in der Hand hast – über die Verarbeitung, die Pflege und die Frage, ob sich Reißverschluss und Nähte reparieren lassen.

Wichtig bei Regenjacken: Die Imprägnierung lässt mit der Zeit nach. Sie lässt sich nachbehandeln, statt die Jacke zu ersetzen. Frag beim Kauf, welches Mittel der Hersteller empfiehlt.

Wo findest du Regenjacken und Zubehör?

Eigene Kategorien haben Übergangsjacken, Regenschirme und Gummistiefel.

Welche unserer zehn Nachhaltigkeitskriterien ein Produkt erfüllt, steht auf der jeweiligen Produktseite. Regenjacken für Männer gibt es unter Herrenjacken.