Glossar

  1. Biobaumwolle (organic cotton)
  2. Blauer Engel
  3. Bluesign®-Standard
  4. Fair Trade-Siegel
  5. FSC-Siegel
  6. IVN-Siegel
  7. Nachhaltiger Konsum
  8. Oeko-Tex® Standard 100
  9. PEFC-Siegel
  10. Politischer Konsum
  11. Marktplatz
  12. Nachhaltigkeit
  13. Schadstoffarm / Schadstoffreduzierte Herstellung

Biobaumwolle (organic cotton)

Biobaumwolle (organic cotton) macht derzeit nur etwa ein bis zwei Prozent der weltweiten Baumwollproduktion aus. Die Zahlen dazu varriieren von Quelle zu Quelle stark (Weiterführende Informationen finden Sie beispielsweise auf organicexchange.org).

Auch wenn der Massenmarkt noch nicht mit Biobaumwolle bedient wird, liegen die Vorteile von Biobaumwolle auf der Hand: Allein auf Baumwolle entfallen etwa 25 Prozent der weltweit verwendeten Insektizide und elf Prozent der Pestizide. Zusätzlich ist der Wasserverbrauch bei der Baumwollproduktion enorm hoch: Für ein Kilogramm Baumwollfasern wird ein Kubikmeter Wasser benötigt. Die Herstellung einer einzigen Jeans verbraucht rund 8000 Liter Wasser (Quelle: transfair.org).

Die Produktion von Organic Cotton wurde durch eine Vielzahl von Siegeln und Zertifikaten nicht unbedingt transparenter gemacht. Derzeit verhindern sie vor allem Kinderarbeit auf den Plantagen und den Einsatz von Pestiziden. Darüber hinaus sichern sie Bauern in den Anbaugebieten faire Preise zu.

Sämtliche Beschreibungen zu den auf Avocado Store vertretenen Siegeln finden sie hier im Glossar.

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Blauer Engel

Der Blaue Engel ist die erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Er wurde 1978 auf Initiative des Bundesministers des Inneren und durch den Beschluss der Umweltminister des Bundes und der Länder ins Leben gerufen. Seit dem ist er ein marktkonformes Instrument der Umweltpolitik, mit dem auf freiwilliger Basis die positiven Eigenschaften von Angeboten gekennzeichnet werden können.

Der Auftrag, der mit dem Umweltzeichen verbunden ist, ist klar definiert: Der Blaue Engel fördert sowohl die Anliegen des Umweltschutzes als auch des Verbraucherschutzes. Darum werden Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet, die in ihrer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich sind. Sie erfüllen die hohen Ansprüche des Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie der Gebrauchstauglichkeit. Aspekte, wie der sparsame Einsatz von Rohstoffen bei der Herstellung und beim Gebrauch, eine lange Lebensdauer und nachhaltige Entsorgung, haben eine hohe Bedeutung. Als Verbraucher finden Sie den Blauen Engel direkt auf dem Produkt - ausgezeichnete Dienstleistungen nutzen es auf ihrem Dienstleistungsangebot.

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Bluesign®-Standard

Im bluesign®-Standard werden fünf relevante Aspekte zur Herstellung von Textilien vereint: Konsumentenschutz, Abwasser, Abluft, Arbeitssicherheit und Ressourcenproduktivität. Der Standard versucht Transparenz in die gesamte textile Zuliefererkette zu bringen, ohne dabei Kompromisse bei Funktionalität, Qualität oder Design einzugehen. Er garantiert, dass Produkte in der gesamten Herstellungskette ausschliesslich Komponenten enthalten und Verfahren durchlaufen, die für Mensch und Umwelt unbedenklich sind.

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Fair Trade-Siegel

TransFair ist eine unabhängige Siegelinitiative, die nicht selbst mit Waren handelt, sondern ihr Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte auf der Grundlage von Lizenzverträgen vergibt. Die Fairtrade-Standards entsprechen den internationalen Standards der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO). TransFair setzt sich dafür ein, weitere Partner und Unterstützer für den Fairen Handel durch Marketing-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen.

An der Verwirklichung der Fairhandelsziele arbeiten im TransFair Deutschland-Büro insgesamt 18 Mitarbeiter.

In rund 30.000 Supermärkten in Deutschland, im Lebensmittelgeschäft um die Ecke sowie im engagierten Versandhandel werden Produkte mit dem Fairtrade-Siegel für kontrolliert Fairen Handel angeboten - und natürlich auch in den 800 Weltläden. Darüber hinaus bieten über 10.000 Cafés, Kantinen, Mensen und Cafeterien Fairtrade-Kaffee an.

Im Jahr 2008 erzielten Produkte mit dem Fairtrade-Siegel einen Gesamtumsatz von 213 Millionen Euro.

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FSC-Siegel

Der FSC (Forest Stewardship Council) wurde 1993 in Folge des Umweltgipfels von Rio ins Leben gerufen. Als nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation, setzt sich der FSC für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder ein. Die Organisation wird weltweit von Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Interessensvertreter indigener Völker, sowie zahlreichen Unternehmen aus der Forst- und Holzwirtschaft unterstützt. Dabei ist der Zugang zum FSC ist für jedermann offen, der ein Interesse an den Wäldern dieser Welt hat.

Ziel des FSC ist es die Waldbewirtschaftung weltweit zu verbessern. Dabei agiert der FSC als Plattform, auf welcher Vertreter mit unterschiedlichen Interessen am Wald zusammenkommen und einen Konsens über verantwortungsvolle Waldwirtschaft finden können. Aus diesem Konsens werden Bewirtschaftungsstandards entwickelt und Mechanismen für die Vermarktung von entsprechend erzeugten Waldprodukten abgeleitet.

In Deutschland gelten folgende Grundsätze:

Umweltschonende Nutzung
  • Kahlschläge sind grundsätzlich zu unterlassen
  • Biozide werden nicht eingesetzt
  • Totholz verbleibt im Wald
Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen
  • Personal wird möglichst ganzjährig beschäftigt
  • Regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • Sorgfaltspflicht bei der Auswahl von Dienstleistern
  • Waldnutzungsrechte werden anerkannt
Effiziente Bewirtschaftung
  • Erzeugung hoher Holzqualitäten
  • Regelmäßige Durchführung einer Forstinventur
  • Produktion marktgerechter, möglichst starker Hölzer
  • Dauerhafte Marktversorgung

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IVN-Siegel

IVN steht für den 1989 gegründeten Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. Der Berufsverband sieht sich als Kommunikations- und Arbeitsplattform der Naturtextilbranche. Der Verband zählt über 70 Mitglieds-Unternehmen aus Textilproduktion und -handel - darunter Alnatura, Engel Naturtextilien und Hess Natur-Textilien.

Zu ihrer Unternehmensphilosophie gehören der Schutz der Umwelt, ausgeprägte soziale Verantwortung, hoher Anspruch an die Produkt-Qualität und der Verbraucherschutz. Der IVN tritt in allen Stufen der Produktion und des Vertriebs von Textilien und Leder für diese Werte ein und versucht, sie möglichst vielen Verbrauchern zu vermitteln.

Der bloße Begriff „Naturtextilien“ ist gesetzlich nicht geschützt, hat also im Grunde keine Bedeutung. Der IVN vergibt daher zwei Qualitätszeichen für ökologisch hergestellte Produkte, für deren Benutzung strenge Richtlinien eingehalten werden müssen: IVN-Naturtextil Best und IVN-Naturleder.

Die zugrunde liegenden Richtlinien dokumentieren den derzeit höchsten realisierbaren ökologischen und sozialen Standard für Textilien und Leder und sind zu einem Leitbild in der Branche geworden.

Die Zertifizierung nach IVN schließt die Kontrolle sämtlicher beteiligter Produktionsbetriebe durch unabhängige Prüfinstitute ein: Den Bauern, der die Faser anbaut, die Spinnerei, Webereien und Strickereien, Nähereien, Modelabels und Ausrüster.

  • Gewebe oder Gestrick (ohne Reißverschlüsse, Bündchen, Einlagen, Futter, Knöpfe etc.) besteht zu 100% aus Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) – das heißt ohne synthetische Dünge- oder Pflanzenschutzmittel und mit artgerechter Tierhaltung. Synthetische Fasern sind nur in Ausnahmefällen erlaubt.

  • Knöpfe und Druckknöpfe dürfen nur aus natürlichen Rohstoffen oder Metall bestehen. Reißverschlüsse müssen stark belastbar sein (Gebot der Nachhaltigkeit).

  • Kein Einsatz gentechnisch veränderter Organismen (GVO).

  • Bei sämtlichen Verarbeitungsschritten wie Spinnen, Färben, Weben, Stricken, Ausrüsten, Zuschneiden und Nähen sind keine gesundheitlich oder aus Umwelt-Gesichtpunkten bedenklichen Substanzen erlaubt. (In konventioneller Textilproduktion wird eine Vielzahl erbgut- und fruchtschädigender, giftiger, allergener und krebserregender Chemikalien, Säuren und Laugen eingesetzt.)

  • Einhaltung von Qualitätsparametern bezüglich Reibechtheit, Schweißechtheit, Lichtechtheit, Einlaufwerten, Waschechtheit und - insbesondere für Babybekleidung - Speichelechtheit.

  • Minimierung und Überwachung von Abfall und Umweltbelastungen.

  • Sparsamer Umgang mit Wasser und Energie.

  • Die Produkte werden im Rahmen der Endkontrolle auf gesundheitlich bedenkliche Inhalttstoffe
  • analysiert. Die maßgeblichen Grenzwerte sind erheblich strenger als die gesetzlich vorgeschriebenen.
  • Die Produkte müssen so gelagert und transportiert werden, dass eine Verunreinigung mit konventionellen Produkten und unzulässigen Substanzen oder ein Vertauschung verhindert wird. Die Verpackung darf kein PVC enthalten. Sämtliche Transportmittel und -wege werden dokumentiert.

  • Soziale Standards: Keine Zwangs- oder Kinderarbeit, sichere und hygienische Arbeitsbedingungen, existenzsichernde Löhne, feste Anstellungsverhältnisse.

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Nachhaltiger Konsum

Durch die inflationäre Verwendung des Nachhaltigkeitsbegriffs in der Öko-Branche und der Politik, hat sich auch das öffentliche Empfinden von nachhaltigem Konsum von einem erstrebenswerten Ziel hin zu einer Werbephrase gewandelt.

Dabei ist eine sinnvolle Definition recht simpel: Nachhaltiger Konsum ist der Ver- bzw. Gebrauch von Gütern und Dienstleistungen, die die Bedürfnisse der Konsumenten erfüllen, Umwelt und Ressourcen schonen und sowohl sozialverträglich als auch ökonomisch tragfähig sind.

Alles in allem sind das erstrebenswerte aber nur sukzessive zu erreichende Ziele, die auch auf Avocado Store nicht auf Anhieb von jedem Produkt erfüllt werden können. Wir Bündeln jedoch die Stimmen unserer Kunden um Produzenten zur Darlegung aller Produktionsmethoden zu bewegen und somit den Möglichkeit für echten nachhaltigen Konsum zu eröffnen der nicht eine bloße Phrase ist!

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Oeko-Tex® Standard 100

Der Oeko-Tex® Standard 100 wurde zu Beginn der 1990er Jahre als Reaktion auf das Bedürfnis von Verbrauchern und der allgemeinen Öffentlichkeit nach gesundheitlich unbedenklichen Textilien entwickelt.

Die Ansprüche an moderne Textilprodukte lassen sich allerdings nicht ohne den Einsatz bestimmter chemischer Substanzen verwirklichen. Modische Farben, leichte Pflege, lange Lebensdauer und viele weitere funktionelle Eigenschaften von Textilien werden heute gefordert und sind je nach Verwendungszweck (z. B. bei Berufskleidung) zum Teil unentbehrlich.

Durch den Oeko-Tex® Standard 100 werden nur solche Produkte zertifiziert bei denen alle Elemente, also neben Oberstoff auch die Nähgarne, Drucke, Knöpfe/Reißverschlüsse/Nieten oder sonstige Zubehörteile festgelegte Schadstoffgrenzen, je nach Intensität des Hautkontakts, unterschreiten.

Bis zur Einführung des Oeko-Tex® Standards 100 gab es weder für Verbraucher ein verlässliches Produktlabel zur Beurteilung der humanökologischen Qualität von Textilien, noch existierte ein einheitlicher Sicherheitsmaßstab für die Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie, welcher eine praxisrelevante Bewertung von möglichen Schadstoffen in Textilprodukten ermöglichte. Deshalb haben das Österreichische Textil-Forschungsinstitut (ÖTI) und das deutsche Forschungsinstitut Hohenstein auf der Grundlage ihrer damals bereits bestehenden Prüfnormen gemeinschaftlich den Oeko-Tex® Standard 100 entwickelt.

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PEFC-Siegel

Das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC basiert inhaltlich auf in-ternationalen Beschlüssen der Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio (1992). Das PEFC Siegel wurde vorrangig auf den Kriterien und Indikatoren, die auf den Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa (Helsinki 1993, Lissabon 1998, Wien 2003) von 37 Nationen im Pan-Europäischen Prozess verabschiedet wurden, begründet.

Ziel von PEFC ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards.

PEFC stellt einen internationalen Rahmen zur Anerkennung nationaler Zertifizierungssysteme und –initiativen dar. Durch die Satzung des PEFC werden Mindestanforderungen für Waldzertifizierungssysteme und Standards definiert, die auf nationaler und regionaler Ebene erfüllt werden müssen. Holz und Holzprodukte, die den Anforderungen von PEFC genügen, können mit dem PEFC-Gütesiegel gekennzeichnet werden, wenn ein glaubwürdiger Produktkettennachweis sichergestellt ist.

Derzeit haben 28 nationale Zertifizierungssysteme das Anerkennungsverfahren von PEFC erfolgreich durchlaufen. Einige, wie das Deutsche System, nach fünf Jahren bereits zum zweiten Mal. Wie von unabhängigen Gutachtern bestätigt wurde, erfüllen alle Systeme die Anforderungen des PEFCC. Dazu gehören z.B. die Einhaltung internationaler Konventionen und nationaler Gesetze, die Beteiligung aller Interessengruppen bei der Standardsetzung, die Berücksichtigung einheitlicher Leitlinien für die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Akkreditierung der Zertifizierungsstellen. Zwei weitere Systeme, nämlich Litauen und Weißrussland befinden sich im Anerkennungsverfahren.

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Politischer Konsum

Als politischen Konsum bezeichnet man in Abgrenzung zu privatem Konsum solche Kaufentscheidungen, die darauf abzielen bewusst Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und/oder die Politik zu nehmen. Gesellschaftsweit ist dies beispielsweise nach den BSE-Fällen bei Kühen aus England geschehen, als viele Deutsche Verbraucher zeitweise auf Rinderfleisch verzichteten und damit politisch konsumierten.

Doch auch im kleinen Rahmen kann die Entscheidung ein Produkt zu unterstützen oder zu boykottieren Druck auf Händler ausüben, Produktionsbedingungen oder Produktspezifikationen zu verbessern. Bei politischem Konsum geht es deshalb auch darum, dass Kunden Nachfrage schaffen und gleichzeitig ihre Bedürfnisse artikulieren.

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Marktplatz

Unter www.avocadostore.de finden Sie den größten deutschen Marktplatz für nachhaltige Produkte.

Avocado Store ist deshalb ein Marktplatz und nicht etwa ein Shop, weil hier viele verschiedene Anbieter ihre Waren verkaufen. Wie auf einem klassischen Marktplatz können sie sich einen Überblick über die Produkte aller Anbieter, vom Großhändler bis zur kleinen Manufaktur um die Ecke machen. Zusätzlich können Sie bei Interesse jeden „Marktstand“ einzeln ansteuern, denn jeder Anbieter hat eine eigene Seite auf der Sie ausschließlich dessen Produkte finden.

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Nachhaltigkeit

Als scheinbar bedeutungsverstärkende Worthülse, macht das Wort „Nachhaltigkeit“ dieser Tage eine zweite Karriere in politischen Reden. In Deutschland wurde das Wort erstmals in Zusammenhang mit der Forstwirtschaft des 16. Jahrhunderts verwendet.

Eine Orientierungshilfe, um den Begriff heute mit Inhalt zu füllen, bietet das Konzept der drei Säulen der Nachhaltigkeit:

Ökologische Nachhaltigkeit:

Die Natur und die Umwelt soll für die nachfolgenden Generationen erhalten werden. Dies umfasst den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie generell einen schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung.

Ökonomische Nachhaltigkeit:

Es soll so gewirtschaftet werden, dass dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand entsteht. Von besonderer Bedeutung ist hier der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung.

Soziale Nachhaltigkeit:

Die Entwicklung der Gesellschaft als ein Weg, der Partizipation für alle Mitglieder einer Gemeinschaft ermöglicht. Dies umfasst einen Ausgleich sozialer Kräfte mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu erreichen.

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Schadstoffarm / Schadstoffreduzierte Herstellung

Ein Schadstoff ist der eigentlichen Begriffsbedeutung nach lediglich ein Stoff, der dem Menschen schaden kann. Unter diese Klassifikation können jedoch viele Stoffe mit unterschiedlich intensiven Wirkungen fallen.

Deshalb bedeutet eine schadstoffreduzierte Herstellung zuerst einmal, dass ein Produzent Maßnahmen ergreift, die die im Herstellungsprozess entstehenden Schadstoffe minimiert. Dabei ist es egal, ob dieses Ziel durch eine pflanzliche Färbetechnik, Lacke auf Wasserbasis oder die Verwendung von neuester Filtertechnik geschieht.

Wichtig ist, dass der Produzent seine Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung auf Avocado Store darlegt. So kann nachvollzogen werden an welchen Stellen Schadstoffe im Herstellungsprozess vermieden wurden. Gleichzeitig wächst der Druck auf Produzenten ähnlicher Produkte, bei denen vergleichbare Standards fehlen.

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