MIKILI

Design-Regale für Fahrräder

Warum braucht ein Fahrrad ein Regal? Wer findet, dass sein Fahrrad zu schön ist, um es nachts alleine zu lassen, wer es vor Wolkenbrüchen und finsteren Dieben schützen will, wer es nicht den lieben langen Bürotag auf der Straße stehen lassen will – für den gibt es die Fahrrad-Regale von Mikili.

Das Berliner Start-Up Mikili wurde 2012 von Leopold Brötzmann und Sebastian Backhaus gegründet – selbst leidenschaftliche Fahrradfahrer, die ihre heißgeliebten Räder nie im Regen stehen lassen würden. Das Problem bei der Sache: Nachdem man sie dann in die Wohnung geschleppt hat, stehen sie einem dort im Weg herum. Um dafür eine Lösung zu finden, haben sich die beiden Freunde zusammen an einen Tisch gesetzt und die erste Design-Aufhängung für Fahrräder entworfen.

Das ist dabei herausgekommen: Ein kleines Regal aus hochqualitativem Holz, das an der Wand befestigt wird und auf das das Fahrrad mit der Mittelstange aufgelegt wird. Wenn das Fahrrad mal unterwegs ist, sieht das Regal auch allein schön aus. Zudem bietet es Stauraum und Ablagefläche für Fahrradhelm, Handschuhe oder sonstiges Fahrradzubehör Ein schmaler Filzstreifen an der Auflagekerbe schont sowohl Fahrradrahmen als auch Holz. Außerdem wird ein Filzband mit Klettverschluß mitgeliefert („Snûr“): So kann das Vorderrad fixiert werden, damit es beim Aufhängen keine schwarzen Streifen auf den Wänden hinterlässt.

Bisher gibt es das Regal in zwei unterschiedlichen Modellen, die nächsten beiden sind schon in Arbeit. Es soll dann wohl auch eines für Damenräder dabei sein, die keine Querstange besitzen. Nutzen und Design verbinden, die Idee ist nicht neu, aber die Umsetzung schon.

Lokal und nachhaltig hergestellt

Die Regale werden zu 100 Prozent in Berlin produziert, obwohl Mikili bereits in über 20 europäische Länder verkauft. Von Anfang an lag der Fokus auf einer hochwertigen Verarbeitung und einer vor Ort ansässigen Produktion mit fairen und sozialen Arbeitsbedingungen
Gefertigt werden die Regale in den VIA-Werkstätten in Berlin Weißensee, einem Behindertenprojekt mit großer Tischlerei. Außerdem legt das Unternehmen Wert darauf, die Regale in Recycling-Verpackungen zu versenden, das Geschäftskonto bei einer nachhaltigen Bank zu führen, in den Werkstätten Ökostrom zu beziehen und alle Werbematerialien ökologisch verträglich drucken zu lassen.

Und woher kommt der Name Mikili?

Das ist Altdeutsch und „mikili“ heißt „Erhabenheit“ oder „Größe“. Weil die beiden Neuköllner bei der Suche nach einem Firmennamen gerade ein altdeutsches Wörterbuch zur Hand hatten und ihnen das Wort „mikili“ so gut gefiel, haben sie gleich weitergeblättert und für ihre Produkte ebenso schöne Namen aus dem Altdeutschen herausgesucht: Kappo, das heißt „Kasten“ und Tian bedeutet „ziehen“.


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